Saisonauftakt der Aidlinger Handball Damen

Der allseits ersehnte Saisonauftakt im Aidlinger Handball war durch viele aufgeregte, aber auch freudige Gesichter geprägt. Beides konnten die knapp 60 Zuschauer im Spiel beobachten: Nervosität, aber auch Spaß am Handball.

Zum Start in die erste Halbzeit merkten wir schnell, dass der Absteiger aus der Bezirksliga bei weitem nicht unschlagbar war. Die kompakte Abwehr des SVA, machte es dem Gegner mehr als schwer und es musste für jedes einzelne Tor auf der gegnerischen Seite hart gearbeitet werden. Das hatte man sich in Renningen sicher leichter vorgestellt. So schwer es der SVA dem Gegner allerdings in der Abwehr machte, so schwer machten es sich die Damen selbst auch im Angriff. Spielzüge wurden gut vorbereitet, Lücken waren da, Chancen unzählbar- doch die Tore blieben leider aus. Zum Ende der ersten Halbzeit zeigte das Ergebnis von 4:6 deutlich, wie wenig Tore insgesamt auf beiden Seiten gefallen waren.

Zuversichtlich, dass die Tore jetzt alle verwandelt werden würden kam man von der Halbzeit zurück. Leider war dieser ersehnte “Lauf” beim SVA nicht zu sehen, dafür aber bei Renningen. Von der 30. bis zur 45.Minute erzielten die Aidlinger Frauen lediglich 2 Tore, während unserem Gegner immer wieder 3 oder 4 Tore hintereinander gelang. Die altbekannte Unruhe im Angriff und die weiterhin schleppende Torverwertung machte dem SVA das Leben scher. Um diesem Trauerspiel ein Ende zu setzen, zog Björn Bildhäuser ein taktisches Ass. Er setzte den 7. Feldspieler ein, wodurch der SVA die letzten 15 Minuten immer in Überzahl waren. Dadurch gelang den Mädels des SVA nochmal 7 Tore zu erzielen, für einen Sieg war es allerdings dennoch zu spät. 7 Siebenmeter und nur 2 davon verwandelt, dazu noch viele freie Chancen im Spiel selbst waren nicht mehr aufzuholen und so sollte der Sieg an diesem Tag mit 11:16 nach Renningen gehen.

Nichts desto trotz war Trainer Björn Bildhäuser mit dem Start in die Saison zufrieden. Das Spiel sei gut gewesen, daran würde weiter angeknüpft werden. Sollten die Frauen ihre Chancen richtig verwerten, so wäre in dieser Liga jeder Gegner für den SVA schlagbar.

Es spielten:

Katrin von Liebenstein (Tor), Josephine Hahmann (Tor), Stephanie Hutfles (2, davon 1 7m), Marika Rösch, Ronja Nonnenmacher, Anke Zwicke, Alessa Hornung (3), Anja Pfann (1), Andrea Austin (1), Lisa-Marie Frey, Julia Barbov (1), Joana Kruschel (2), Verena Egeler (1 7m), Maurane-Soleyne Schmid