SG Ober- Unterhausen: SV Aidlingen (23:20)

Der letzte Auswärtsbesuch bei der SG war für die Aidlinger Damen in der vergangenen Saison miserabel gelaufen. So wie damals wollte man sich daher auf keinen Fall präsentieren. Leider sah es die ersten 10 Minuten ganz so aus, als hätte man nichts aus den Fehlern der Vergangenheit gelernt. Die Gegner warfen die Tore scheinbar entspannt aus dem Rückraum, während Aidlingen mit Müh und Not gerade so ein Tor machte. Doch die Wende folgte nach dem 9:1 in der 13. Minute. Mit Kampfgeist und guter Chancenverwertung näherte sich der SVA an die sehr hochnäsig spielenden Gegner. Damit hatten sie nicht gerechnet und so sorgte man nach einem 7 Tore- Durchlauf in Ober-Unterhausen doch nochmal für viel Wirbel. Leider ließ der typische SVA Hänger nach der Halbzeit nicht lange auf sich warten und so ließ man die Gegner erneut davonziehen. Die Auszeit von Trainer Björn Bildhäuser rüttelte die Mannschaft nochmal wach und auch die schnippischen Bemerkungen der gegnerischen Mannschaft und das teilweise unnachvollziehbare Pfeifen des Schiri ließen das Feuer der Aidlinger Frauen wieder aufflammen. Der 7 Tore Vorsprung, der durch den schlechten Start in die 2. Halbzeit entstanden war, wurde wider aller Erwartungen nochmals aufgeholt. Das Team stand sauber und kompakt in der Abwehr und man bekam die Gegner wieder in den Griff. Am Ende sollte es zwar leider nicht für den Sieg reichen (23:20), aber sicherlich hat man es den doch so siegessicheren Damen der SG nicht allzu leicht gemacht. Die Leistung der Aidlinger Frauen war sehr gut und das Team hat durch das Spiel seinen berühmten Kampfgeist wiederentdecken können. Jeder konnte mit seiner Leistung zufrieden sein und die Stimmung war trotz Niederlage motiviert- Die ersten 2 Punkte für die Aidlinger Frauen werden hoffentlich nicht mehr lange auf sich warten lassen.

Es spielten:

Sarah Wurster (Tor), Josephine Hahmann (Tor), Stephanie Hutfles (6), Marika Rösch, Lisa-Marie Frey (3), Anke Zwick, Vivienne Volz (1), Ronja Nonnenmacher (3), Julia Barbov, Alessa Hornung (3, davon 1 Siebenmeter), Maurane-Soleyne Schmid (1), Andrea Austin (3, davon 2 Siebenmeter)