Spielbericht 01.12.18  Sg Hirsau/Calw/Bad Liebenzell-Spvgg Aidlingen

Die schöne Schwarzwaldidylle in Calw wurde am 1.Adventswochenende durch ein nervenzermürbendes Spiel zerstört. Die Aidlinger Damen zeigten sich unter Vertretungscoach Jan von einer sehr engagierten und motivierten Seite. Zu Beginn an waren alle Spielerinnen mit Feuer und Flamme dabei. Die geplante 1. und 2. Welle konnte allerdings nur schleppend umgesetzt werden, da hier die notwendige Übersicht teilweise noch fehlte und man hier immer hektisch auf dem Feld wurde. Hingegen konnte die SG Calw einige schnelle Tore durch eben solche Tempogegenstöße erziehen. Diese schnellen Tore konnten die Aidlinger Frauen auch in der zweiten Halbzeit nicht mehr aufholen. Einige Torwürfe landeten an der Latte oder drüber wodurch der Abstand in der 55. Spielminute doch nicht komplett aufgeholt werden konnte. Die Gegner packten die Aidlinger Damen hier am Ende auch nochmal deutlich ruppiger an, also zuvor. Die Luft wurde dünn und das wollte man um jeden Preis vermeiden. Fair Play hatte man im Schwarzwald wohl noch nicht allzu oft praktiziert. Wo die Aidlinger Abwehr durch cleveres, Spiel und gegenseitigem Aushelfen schwer zu knacken war, setze man hier in der gegnerischen Abwehr auf Körperlichkeit und Wohlwollen des Schiedsrichters. Diese Art zu spielen funktionierte allerdings leider gegen die Aidlinger Damen. Emotionen kochten hoch und die Konzentration sank dadurch ab. Dennoch wurden viele schöne Aktionen gespielt und man bereitete den Gegnern durchaus Kopfschmerzen, was in den Streitereien auf dem Spielfeld zwischen den Calwer Spielrinnen für alle erkennbar wurde.Diese Blöße mussten sich die Aidlinger Damen nicht geben, im Gegenteil. Das Spiel war geprägt von Teamgeist und gegenseitiger Aushilfe, so wie gemeinsamem Spiel auf der Aidlinger Seite. Auch Cotrainer Jan Weber motivierte seine Mädels fleißig und hielt diese auch immer wieder dazu an, nicht die Nerven zu verlieren. Zwei Punkte sind den Aidlinger Frauen nun leider entgangen, sicher sind ihnen aber einige blaue Flecken, die die Erinnerung an dieses Spiel hoffentlich bis zur Rückrunde aufrecht erhalten. in den eigenen Hallen wird hier sicher ein Sieg drin sein.

Es spielten:

Josephine Hahmann (Tor), Marika Rösch (1), Blerina Devce (1) Ronja Nonnenmacher (2), Stephanie Hutfles (2), Julia Barbov (1), Alessa Hornung (4), Lisa-Marie Frey, Joana Kruschel, Andrea Austin (8, davon 2 Siebenmeter), Maurane-Soleyne Schmid, Anna Rösch, Trainer Jan Weber