Fußball Aktive: Zwei Auswärtssiege in Weil im Schönbuch! Am Donnerstag: Pokal Viertelfinale gegen Herrenberg!

AUSBLICK

Donnerstag, 11. April
Bezirkspokal | Viertelfinale | Spielbeginn 19.30 Uhr
SVA – VfL Herrenberg
FUXTEC- Arena, Aidlingen

AKTUELL

Sonntag, 7. April

Kreisliga A
SV Weil im Schönbuch – SVA 0:4

Tore: Eigentor, Patrick Kalmbach, Tim Oehler, Steffen Hirth

„Ein rundum verdienter Sieg“, lobte Aidlingens Trainer Tobias Lindner nach dem Auswärtserfolg in der Kreisliga A, Staffel II. „Auf dem holprigen Platz war es schwierig, aber die Jungs sind konzentriert aufgetreten und haben wieder zu Null gespielt.“

Zu Beginn hatte Peter Steimle laut seinem Coach „eine geile Aktion“, als er den Ball annahm und ihn volley mit dem Knie an die Latte bugsierte. „Danach hatten wir aber ein bisschen Glück“, räumte Tobi Lindner ein. Ein Weilemer lief allein aufs Tor zu, doch Schlussmann Dominik Kock war der Retter in höchster Not und verhinderte einen Rückstand. Bei seinen Teamkollegen hatte es vor dieser brenzligen Aktion hinten schon mehrere Aktionen gegeben, wo in der Offensive immer nur ein Ticken fehlte, damit der finale Pass ankommt.

Beim Führungstreffer waren die Gelb-Schwarzen ein wenig mit Fortuna im Bunde. Ein Kicker der Heimmannschaft wollte einen Standard von Steffen Hirth klären, schoss aber den eigenen Mann an, und die Kugel prallte zum 0:1 (22.) über die Linie. Das 0:2 (26.) ließ nicht lange auf sich warten. Leon Weinbrenner chippte die Pille über die gegnerische Abwehr, Peter Steimle war außen durch und legte quer, wo Patrick Kalmbach nur noch den Fuß hinhalten musste.

„Bis zur Pause hätten wir noch zwei, drei mehr machen können“, konstatierte Tobias Lindner. Unter anderem hatte Peter Steimle bereits den Keeper umspielt, doch auf dem schwierigen Geläuf schoss er drüber. Nach dem Wiederanpfiff vergab dann die Mannschaft aus dem Gaiern wieder eine dicke Möglichkeit. Der erste Versuch landete am Pfosten, den Nachschuss machte Dominik Kock stark weg. Stattdessen sorgte die Truppe vom Vogelherdle für die Vorentscheidung. Steffen Hirth steckte durch, und Tim Oehler, der außen frei durch war, schlenzte das Leder zum 0:3 (52.) in den Winkel.

„Wir waren weiterhin die klar bessere Mannschaft“, konnte sich der Übungsleiter nun entspannt zurücklehnen. Manchmal kam der Ball ins Zentrum nicht präzise genug, Standards waren sowieso immer gefährlich, darüber hinaus blieb Peter Steimle einmal am Torwart hängen, und ein Kopfball von Tobias Abberger rauschte haarscharf vorbei. Der letzte Treffer fiel per Strafstoß. Tobias Abberger köpfte, ein Akteur der Gastgeber klärte mit der Hand, und Steffen Hirth verwandelte den Elfmeter souverän zum 0:4 (85.). „Ich war sehr zufrieden mit der Leistung“, betonte Tobias Lindner noch einmal.

Autor: Michael Schwartz

Fotos: Peter Held

Kreisliga B
SV Weil im Schönbuch II – SVA II 2:4
Tore: Tim Edelmayer, Eigentor, Matthias Hirth, Cedric Herfort

Das Team von Trainer Michael Zeeb hat den ersten Sieg im neuen Jahr in der Kreisliga B, Staffel VI, in trockene Tücher gebracht. Basis dafür war eine starke erste Halbzeit und ein guter Start in die zweite. „Wir waren in den ersten 60 Minuten klar besser“, lobte der Coach seine Truppe.

Zweimal Rouven Ludwig und einmal Toni Bäder vergaben aussichtsreiche Möglichkeiten, bevor die Gäste doch in Front gingen. Rouven Ludwig lieferte die Vorlage für Tim Edelmayer, und es stand 0:1 (39.), nachdem die Platzherren kurz zuvor selbst ihre erste Gelegenheit hatten liegen lassen. Wichtig war es, noch vor der Pause den zweiten Treffer nachzulegen. Dies gelang den Aidlingern in Form eines Eigentores infolge eines Freistoßes von Tim Edelmayer (44.).

Mit dem 0:3 durch Matthias Hirth (52.), bei dem der Assistpunkt erneut aufs Konto von Rouven Ludwig ging, schien eine Vorentscheidung gefallen zu sein. „Dann haben wir aber eine Viertelstunde lang zu wenig gemacht“, erkannte Michi Zeeb. Durch das Weilemer 1:3 (55.) und das 2:3 per Handelfmeter (62.) wurde es vom Spielstand her plötzlich wieder spannend.

„Hinten raus haben wir es aber gut zu Ende gespielt“, nickte der Übungsleiter der Auswärtsmannschaft. In der Nachspielzeit war der Drops dann endgültig gelutscht. Pascal Hotzy holte einen Foulelfmeter raus, den Cedric Herforth sicher zum 2:4 verwandelte (90.+4). Dies war gleichzeitig der Endstand, die späte Gelb-Rote Karte für einen gegnerischen Akteur fiel nicht mehr ins Gewicht. „Alles in allem ein hochverdienter Sieg für uns“, zeigte der Daumen bei Michael Zeeb klar nach oben.

Autor: Michael Schwartz




Fotos: Peter Held

RÜCKBLICK

Samstag, 30. März
SVA – GSV Maichingen III 5:0
Tore: Tobias Abberger, Kai Schleeh, Peter Steimle, Tim Oehler (2)

Schon früh stellte die SpVgg in der Partie gegen den Vorletzten die richtigen Weichen. Leon Weinbrenner lieferte eine herrliche Flanke, die Tobias Abberger zum 1:0 in die Maschen bugsierte (5.). Trotz dieser frühen Führung tat sich die Mannschaft in der Folge allerdings schwer. „Die Jungs denken vielleicht, dass sie gleich das zweite und dritte Tor nachlegen müssen“, erklärte Trainer Tobias Lindner. „So setzen sie sich selbst unter Druck, schnell nach vorne zu spielen, statt auch mal kontrolliert aufzubauen.“

Bis zur Pause blieb es beim knappen Spielstand, Maichingen III hatte sogar Chancen auf den Ausgleich. Einen Standard auf den zweiten Pfosten erwischte der Angreifer nicht richtig, ein anderer schoss später aus der Drehung knapp vorbei.

„Die zweite Halbzeit war dann wieder besser“, nickte Tobi Lindner. „Wir haben den Gegner laufen lassen, weil wir wussten, dass er irgendwann müde wird und sich Räume ergeben.“ Kai Schleeh köpfte eine Hereingabe zum 2:0 ins Netz (63.), kurz darauf lupfte Peter Steimle über den gegnerischen Schlussmann, und es stand 3:0 (65.). „Danach lief es wie befreit“, so der Coach. Die beiden restlichen Treffer wurden jeweils über die linke Seite vorbereitet, einmal durch Patrick Kalmbach, einmal durch Felix Lange. In beiden Fällen stand Tim Oehler goldrichtig und besorgte das 4:0 (70.) und 5:0 (90.+1). Weitere Gelegenheiten fanden nicht den Weg in den Kasten, unter anderem scheiterte Peter Steimle allein vor dem GSV-III-Keeper.

„Unterm Strich ein verdienter Sieg“, rekapitulierte Tobias Lindner. „Manchmal wird es hektisch, und es klappt nicht alles. Aber wir haben in diesem Jahr noch kein Spiel verloren.“ Genau da will die Truppe nun mit ein bisschen mehr Geduld auf dem Platz weitermachen. „In Sachen Einsatz kann man niemandem etwas vorwerfen“, lobt der Übungsleiter, dass alle fleißig laufen und kämpfen.

Als nächstes treten die Gelb-Schwarzen nun im Viertelfinale des Bezirkspokals Böblingen/Calw an. Am Donnerstag, 11. April, kommt um 19.30 Uhr mit Bezirksligist VfL Herrenberg ein dicker Brocken aufs Vogelherlde. Im Ligabetrieb geht es dann schon am Sonntag, 14. April, weiter. Zu Gast ist dann um 15 Uhr der TV Nebringen.

Autor: Michael Schwartz

Foto: Michael Schwartz


Fotos: Peter Held

Samstag, 30. März
Kreisliga B
SVA II – SV Magstadt 1:3
Tor: Johannes Beck

Die Phase kurz vor und kurz nach der Pause war die entscheidende, denn da kassierte die SpVgg II in der Kreisliga B, Staffel VI, das 0:1 (43.) und das 0:2 (51.). Dabei hatten die Gastgeber schon früh die Chance, selbst in Front zu gehen. Spielertrainer Michael Zeeb lieferte die Vorlage für Ben Pfingsten, doch die Kugel landete nicht im Magstadter Kasten. Wenig später hatte auch der SVM seine erste gute Möglichkeit, doch auch hier gelang kein Tor. „Danach gab es auf beiden Seiten ein, zwei Halbchancen“, fasst Michi Zeeb zusammen.

Nach den besagten Gegentreffern steckten die Aidlinger nicht auf und kamen durch Johannes Beck auf 1:2 (79.) heran. Den Assist zum Anschlusstreffer hatte Luca Feulner geliefert. Für eine Weile kam also noch einmal Spannung auf, doch die verschwand, als die Gäste per Foulelfmeter auf 1:3 (88.) erhöhten. Damit war die Entscheidung gefallen. Daran änderte auch die späte Gelb-Rote Karte für das Auswärtsteam (90.+3) nichts mehr.

Autor: Michael Schwartz


Sonntag, 24. März

SVA – TSV Grafenau 3:3

„In diesem Spiel hat man gesehen, was im Fußball möglich ist“, meinte SpVgg-Trainer Tobias Lindner diese Aussage im negativen wie im positiven Sinn. „In der ersten Halbzeit sind wir kaum gelaufen, haben die Zweikämpfe nicht angenommen. In der zweiten haben dann alle Gas gegeben und das Ding noch zu einem Unentschieden gedreht.“

Aber der Reihe nach. Was vor der Pause passierte, war laut dem Coach „katastrophal und so schlecht wie das Wetter“. Die Aidlinger luden die Grafenauer durch schlimme individuelle Fehler förmlich zum Toreschießen ein. „Wir selbst waren zwar immer mal wieder gefällig, aber in Summe zu langsam und behäbig. So wird es gegen jeden schwer.“ Beim Kabinengang führte der TSV, der ganz tief im Abstiegskampf steckt, durch Treffer in der 17., 20. und 36. Minute scheinbar komfortabel.

Die Mannen vom Vogelherdle stellten nach dem Wiederanpfiff um auf ein 3-5-2, agierten von nun an also hinten mit Dreierkette und vorne mit zwei Spitzen. Insgesamt wechselte Tobi Lindner im Laufe der Zeit auch fünf neue Kräfte ein. Das Ziel war klar: Druck machen auf das Kellerkind. „Wir haben quasi die komplette zweite Hälfte auf ein Tor gespielt.“

Der Anschlusstreffer ließ aber bis zur Schlussphase auf sich warten. Steffen Hirth schlenzte einen Freistoß wunderschön von halblinks zum 1:3 in den Winkel (80.). „Sensationell“, schwärmte der Übungsleiter. Jetzt waren erst recht die Lebensgeister der Platzherren geweckt. Nur wenige Minuten später gab es Foulelfmeter, erneut zappelte der Ball dank Steffen Hirth im Netz (83.), nur noch 2:3. Schließlich gelang Ömer Bozkurt per Kopfball nach einer starken Flanke von Steffen Hirth sogar der Ausgleich (85.). Und es tickten ja noch mindestens fünf Minuten auf der Uhr.

„Die waren stehend k.o.“, erkannte Tobias Lindner und peitschte seine Schützlinge weiter nach vorn. Der Gegner wusste sich nur noch durch Fouls zu helfen, dezimierte sich durch eine Gelb-Rote (88.) und eine Rote Karte (90.) selbst. Letztere gab es für eine Notbremse, weil der frei durchgebrochene Tim Oehler kurz vor dem Strafraum zu Fall gebracht worden war. „Da hätte er den Siegtreffer erzielt“, war sein Trainer sicher. Doch es blieb beim 3:3, womit nach dem 2:2 beim TV Altdorf zwei Wochen zuvor wieder zwei Punkte gegen ein Team aus dem unteren Tabellendrittel verschenkt wurden.

Das nächste Spiel steigt am Sonntag, 7. April, um 15 Uhr bei der SpVgg Weil im Schönbuch. Als Drittletzter ist auch diese ein Abstiegskandidat.

Autor: Michael Schwartz

Foto: Peter Held


Sonntag, 24. März
SVA II – TSV Grafenau II 2:2

„Am Ende nehmen wir den Punkt mit, hätten das Ding aber auch gewinnen können“, resümierte SpVgg-II-Trainer Michael Zeeb.  Die erste Halbzeit verlief relativ ausgeglichen. Nach dem Rückstand (31.) war Tim Edelmayer nach einem Freistoß von Luca Feulner zur Stelle und markierte den 1:1-Ausgleich (41.). Dennoch ging es mit einem 1:2 in die Pause, weil in der Nachspielzeit ein Grafenauer Standard im Aidlinger Kasten einschlug. „Unnötig“, kommentierte Michi Zeeb.

„In der zweiten Hälfte waren wir die deutlich bessere Mannschaft“, betonte der Coach. Das spiegelte sich auch in den Torgelegenheiten wider. Rouven Ludwig, Leard Ujkani und Julian Metzger verpassten jedoch allesamt die Möglichkeit zum Ausgleich. Für das 2:2 musste deshalb wieder das erfolgreiche Duo vom ersten Treffer der Gastgeber her. Vorlage Luca Feulner, Tor Tim Edelmayer (80.). Dabei blieb es letztlich – auch, weil die Chancenverwertung nicht optimal war.

Autor: Michael Schwartz

 

Sonntag, 17. März
TSV Dagersheim – SVA 2:4
Von Anfang an entwickelte sich das Spitzenspiel der Kreisliga A, Staffel II, beim bisherigen Tabellenzweiten mehr oder weniger zu einer Abwehrschlacht. Die Taktik von Trainer Tobias Lindner: „Wir standen tief und wollten die Dagersheimer das Spiel machen lassen.“ Durch die kompakte Aufstellung und das häufige Schlagen von langen Pässen sollten unnötige Ballverluste minimiert werden. „Wir wollten uns nicht in Kombinationen verstricken, die dann für uns selbst gefährlich werden“, erklärte der Coach.

Das funktionierte über weite Strecken hervorragend. Der Führungstreffer der SpVgg entstand trotz der defensiven Vorgehensweise durch einen herrlichen Spielzug. Dominik Stojcevic, der im Mittelfeld ein überragendes Spiel ablieferte, präsent war und seine Zweikämpfe gewann, eroberte die Kugel und legte sie zurück auf Philip Kalmbach. Dieser jagte sie lang nach vorne auf die rechte Seite zu Steffen Hirth, der mit dem ersten Kontakt in die Mitte ging und das Spielgerät über die TSV-Defensive hinweg in den Sechzehner chipte. Dort war Patrick Kalmbach eingelaufen und markierte das 0:1 (34.).

„Das war richtig gut rausgespielt“, lobte Tobi Lindner und merkte an: „Mit einer Führung im Rücken tut man sich auf dem kleinen Kunstrasen natürlich leichter.“ Weiterhin operierten die Aidlinger mit weiten Bällen, die Tobias Abberger versuchte, auf Tim Oehler oder Steffen Hirth zu verlängern. Als Letzterer einem TSV-Kicker den Ball abgeluchst hatte, setzte er Dominik Stojcevic in Szene, der wiederum am langen Pfosten Tim Oehler fand. Der Youngster musste das Ding nur noch zum 0:2 (57.) einschieben.

Praktisch aus dem Nichts fiel nur fünf Zeigerumdrehungen später das 1:2 (62.) der Gastgeber, als ein eigentlich weggeköpfter Ball nach einem Fernschuss im Kasten von Schlussmann Dominik Wheeler einschlug. „Kurz danach hatten wir Glück, dass es keinen Elfmeter gegen uns gibt“, räumte Tobias Lindner ein. Steffen Hirth hatte einen Kontrahenten im Strafraum berührt, als er die Pille wegschlagen wollte, doch zum Glück für die Gäste blieb die Pfeife des Schiedsrichters stumm. So dachten alle, dass nach dem 1:3 (83.) von Dominik Stojcevic in der Schlussphase der Drops gelutscht wäre.

Allerdings gab es sechs Minuten Nachspielzeit, und in denen gelang den Gastgebern das 2:3 (90.+4). „Wie das so ist, mussten wir dann noch kurz zittern“, erzählte Tobias Lindner. Doch praktisch mit dem Schlusspfiff markierte Denis Gonsior das 2:4 (90.+6). Noch einmal der Übungsleiter: „Ich bin echt stolz auf die Jungs. Sie haben zurecht gestrahlt, jeder hatte Spaß, wir haben verdient die drei Punkte mitgenommen.“

Das nächste Spiel bestreitet die SpVgg Aidlingen nun wieder auf dem heimischen Vogelherdle. Es findet am kommenden Sonntag, 24. März, um 15 Uhr gegen den TSV Grafenau statt.

Autor: Michael Schwartz


TSV Dagersheim II – SVA II 2:0
„Das war an sich ein gutes Spiel von uns. Gerade gegen diesen Gegner“, lobte SpVgg-II-Trainer Michael Zeeb die Leistung seiner Mannschaft. Beim verlustpunktfreien Tabellenführer der Kreisliga B, Staffel VI, kassierte die Aidlinger Zweite erst in der Nachspielzeit den endgültigen Knockout (90.+3). Der erste Gegentreffer war nach etwas mehr als einer halben Stunde durch einen Foulelfmeter gefallen (36.), sonst war der Laden hinten dicht. Und vorne? „Nach dem Rückstand hatten wir ein, zwei gute Kopfballchancen noch in der ersten Halbzeit durch Micha Beck“, so Zeeb. Auch kurz bevor die Schlussphase begann, hatte er sich eine gute Möglichkeit für den eingewechselten Leard Ujkani notiert, doch auch diese ging nicht rein.

Das nächste Spiel steht nun am kommenden Sonntag, 24. März, auf dem Programm. Um 12.30 Uhr kommt dann der TSV Grafenau II aufs Vogelherdle.

Autor: Michael Schwartz

 

Sonntag, 10. März
TV Altdorf – SpVgg Aidlingen 2:2 (1:0)

Wie schon im Hinspiel holte die SpVgg gegen das Kellerkind in der Kreisliga A, Staffel II, lediglich einen Punkt. Das Unentschieden kam aus zweierlei Hinsicht auf bittere Weise zustande. Dass die Gastgeber zur Pause mit 1:0 führten, hatten sie einem Eigentor von Philip Kalmbach (41.) zu verdanken, und das Remis retteten sie mit ihrem Ausgleich tief in der Nachspielzeit (90.+5). Dazwischen hatten Patrick Kalmbach (71.) per Stirn und Steffen Hirth (82.) aus zwei Metern nach einer Ecke auf Kopfballvorlage von Peter Steimle das Blatt für die Aidlinger kurzzeitig gewendet.

„Wir sind eigentlich gut reingekommen, haben gefällig nach vorne gespielt, auch wenn gegen uns alle Gegner immer Vollgas geben“, sah Trainer Tobias Lindner, dass lediglich die Pässe im letzten Drittel etwas unsauber gespielt wurden. Der Rückstand sei aus dem Nichts gekommen. Einen langen Ball der Altdorfer wollte Philip Kalmbach zu Torwart Christian Dabbert zurückköpfen, doch der kam raus aus seinem Kasten. „Eigentlich war in dieser Szene null Gefahr, aber das passiert mal“, kommentierte Lindner das klassische Missverständnis. Danach agierte das Team kurz unkonzentriert und hatte bei einem Pfostenschuss des TVA Glück.

Nach der Pause stellte der Coach um, da Steffen Hirth ständig von einem Kettenhund verfolgt worden war. Peter Steimle rückte ins Mittelfeldzentrum, Hirth nach vorne, um dort nicht nur seinen Manndecker, sondern weitere Gegenspieler zu binden. Auch mit einer Systemumstellung probierten es die Gäste, was letztendlich in der eigenen Führung mündete. Kurz vor dem Abpfiff gab es dann die große Chance auf den dritten Treffer. Emirkan Usta flankte, Steimle legte per Kopf ab, doch Dominik Stojcevic versprang der Ball vom Oberschenkel. Statt der Entscheidung fiel kurz darauf noch der Ausgleich nach einem langen Einwurf.

„Letztlich müssen wir das Unentschieden akzeptieren, vom Verlauf her ist es vielleicht sogar gerecht“, bilanzierte Tobi Lindner. „Aber wir hätten eben auch gewinnen können.“ Beim nächsten Auswärtsspiel am kommenden Sonntag, 17. März, kann es die Mannschaft vom Vogelherdle besser machen. Dann steht um 15 Uhr beim TSV Dagersheim das Duell Zweiter gegen Vierter an.

Autor: Michael Schwartz

TV Altdorf II – SpVgg Aidlingen II 2:0 (0:0):

Die SpVgg II kassierte in ihrem ersten Pflichtspiel 2024 in der Kreisliga B, Staffel VI, eine Auswärtspleite beim bisherigen Tabellenvorletzten. „Halbzeit eins verlief komplett ausgeglichen“, berichtete Trainer Michael Zeeb, der sich auf beiden Seiten keine großen Tormöglichkeiten in diesem Abschnitt notiert hatte. „Mit der ersten Aktion in der zweiten kassieren wir dann das 0:1, mit deren zweiter Chance fällt das 0:2 aus unserer Sicht.“ Das sollte letztlich der Endstand bleiben. Auch deshalb, weil Marc Nosal, Toni Bäder und Tim Edelmayer drei riesige Chancen für Aidlingen II vergaben. „Wie immer haben wir vor dem Tor nicht getroffen“, sagte Zeeb. „Die Niederlage war wieder einmal ärgerlich und unnötig.“

Am kommenden Sonntag, 17. März steht das nächste Spiel in der Fremde an. Um 13 Uhr wartet ein besonders harter Brocken, denn es geht zum TSV Dagersheim II, der aus seinen 17 bisherigen Spielen 17 Siege eingefahren hat und die Liga dominiert.

Autor: Michael Schwartz

 

Sonntag, 2. März

Vor dem Spiel wurde Patrick Kalmbach für 400 Spiele im Trikot des SVA geehrt!
Herzliche Gratulation “Paddy”!

Die Fußballmannschaft der SpVgg Aidlingen ohne Patrick Kalmbach? Das war in den vergangenen Jahren undenkbar. Nun wurde der 31-Jährige für 400 Spiele im gelb-schwarzen Trikot geehrt, in dem er alle jüngsten Aufs und Abs miterlebte.

Mit dem Kicken auf dem Vogelherdle fing er an, da war er noch ein kleiner, fünfjähriger Steppke. Bis zu den E-Junioren stand er zwischen den Pfosten, dann wurde er zum Feldspieler. Erste Wimpel ließen nicht lange auf sich warten. In der E- und D-Jugend wurde er Meister, in der A-Jugend wiederholte er dieses Kunststück, als er als jüngerer Jahrgang dort aushalf. Ein Highlight in der B-Jugend-Zeit war darüber hinaus ein Turnier im italienischen Rimini. Bereits als A-Junior absolvierte er seine ersten Spiele im Erwachsenenbereich, damals noch für die zweite Mannschaft.

Sein erster Trainer bei den Aktiven war Dirk Weckfort. Patrick Kalmbach erlebte 2015 den Aidlinger Abstieg in die Kreisliga B hautnah mit, im selben Jahr bestritt er das Bezirkspokalfinale, das gegen den TSV Schönaich mit 1:4 verloren ging. Unter Coach Volker Dieterle, bei dem er wie später auch bei Angelo di Dio und Cihangir Karayel das Kapitänsamt bekleidete, feierte er 2016 den direkten Wiederaufstieg in die Kreisliga A. 2017 musste er mit der SpVgg erneut in den sauren Apfel des Abstiegs beißen, bevor ab 2020 unter Tobias Lindner der Durchmarsch bis rauf in die Bezirksliga gelang. Inzwischen tritt er wieder in der Kreisliga A gegen das runde Leder.

Stets war Patrick Kalmbach Teil des Mannschaftsrats, bei Arbeitseinsätzen ist er sowieso regelmäßig vorne mit dabei und hilft aktuell auch hinter den Kulissen im Event-Team bei der Organisation von Veranstaltungen mit.

Kreisliga A2
SVA – SV Nufringen
Tore: Tobias Abberger, Peter Steimle, Patrick Kalmbach

Der Start in die zweite Saisonhälfte der Fußball-Kreisliga A, Staffel II, ist geglückt. Die SpVgg Aidlingen hat mit 3:1 gegen den SV Nufringen gewonnen und damit ihren vierten Platz in der Tabelle gefestigt.

„Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt“, lobte Co-Trainer Sven Büttner. „Wir waren online, präsent in den Zweikämpfen, haben gute Spielzüge gezeigt.“ Tim Oehler scheiterte im Eins-gegen-Eins am gegnerischen Torwart und verpasste so die Führung (3.). Auf der Gegenseite kam Kai Schleeh bei einer scharfen Hereingabe nicht mehr weg und lenkte die Kugel zum 0:1 ins eigene Tor (14.). Ein unglückliches Eigentor.

Doch die Aidlinger Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Tobias Abberger wurde schön freigespielt und markierte nur sechs Minuten nach dem Rückstand das 1:1 (20.). Das war gleichzeitig der Pausenstand, weil der Schiri bei einem Treffer von Tim Oehler auf Foul am SVN-Keeper entschied (35.). „Wir wollten nach dem Wiederanpfiff so weitermachen, haben das auch zehn Minuten lang geschafft und nicht wie schon oft den Faden verloren“, erklärte Sven Büttner. Peter Steimle schlenzte das Ding aus 22 Metern zum 2:1 für die SpVgg in die Maschen (51.). Ein geiles Tor!

Danach lief es allerdings nicht mehr so rund. Fast eine halbe Stunde lang kamen die Mannen vom Vogelherdle kaum in Ballbesitz, doch Nufringen schlug daraus kein Kapital. Wie aus dem Nichts markierte dann Patrick Kalmbach das 3:1. Ein Freistoß von halb rechts wurde lang und länger, der Jubilar, der vor der Partie für 400 Spiele im gelb-schwarzen Trikot geehrt worden war, nickte den Ball in die Maschen. Danach brannte nichts mehr an. Der Sieg war ein schönes Geburtstagsgeschenk für Coach Tobias Lindner.

Das nächste Spiel bestreitet die SpVgg Aidlingen am kommenden Sonntag, 10. März, auswärts. Gegner ist dann ab 15 Uhr der TV Altdorf, gegen den es in der Hinrunde zu Hause nur ein mageres 1:1-Unentschieden gegeben hatte. Die an diesem Wochenende noch spielfreie zweite Mannschaft der Gelb-Schwarzen bestreitet ab 12.30 Uhr das Vorspiel gegen das Flex-Team vom TV Altdorf II in der Kreisliga B, Staffel VI.


Foto: Michael Schwartz

RÜCKBLICK

Samstag, 2. März
Freundschaftsspiel
TSV Schafhausen – SVA II 5:5
(3:2)
Tore für den SVA: Marc Nosal (2), Tim Edelmayer, Silas Rentschler (2)

Samstag, 24. Februar – ABGESAGT!
Freundschaftsspiel
FC Gärtringen II – SVA II

Sonntag, 18. Februar
Freundschaftsspiel
SVA II – Calcio Leinfelden-Echterdingen II 5:1 (2:0)
Tore: Tim Edelmayer (2), Ben Pfingsten, Johannes Beck, Joannis Sachinidis

Freitag, 16. Februar
Freundschaftsspiel
TSV Dagersheim II – SVA 2:2 (2:0)
Tore: Peter Steimle, Micha Beck

Dienstag, 13. Februar
Freundschaftsspiel
VfL Sindelfingen – SVA 5:0 (0:0)

Mittwoch, 7. Februar
Freundschaftsspiel
SVA – FV Mönchberg 2:0
Tore: Patrick Kalmbach, Tim Öhler

Mittwoch, 7. Februar
Freundschaftsspiel
TV Darmsheim II – SVA II 1:1

Tor: Silas Rentschler

Sonntag, 4. Februar
Freundschaftsspiel
VfL Herrenberg A Junioren – SVA 4:2
Tore: Peter Steimle (2)

Freitag, 2. Februar
Freundschaftsspiel
SVA – SpVgg Wart-Ebershardt 3:0
Tore: Felix Lange, Dominik Stojcevic, Silas Rentschler

Freitag, 26. Januar
Das geplante Testspiel gegen den FV Mönchberg wurde abgesagt!
Es wird am 7. Februar nachgeholt


Unsere Spiele in der Gruppe D
Hallenfußball-Gala in Sindelfingen, Glaspalast

SVA – VfB Neuffen 0:0
SVA – Calcio Leinfelden-Echterdingen 0:2
SVA – SV Waldhof II 1:2
SVA – VfL Herrenberg 1:4

Beim Hauptturnier der 39. Sindelfinger Hallenfußball-Gala war für die SpVgg Aidlingen bereits nach der Vorrunde Schluss. Trainer Tobias Lindner war im Großen und Ganzen trotzdem zufrieden. „Wir haben echt ordentlich gespielt“, resümierte er.

Den ersten und einzigen Punkt holte das Team zum Auftakt beim 0:0 gegen den VfB Neuffen aus der Kreisliga A Neckar/Fils. „Das Spiel gegen den Qualifikanten solltest du eigentlich gewinnen, aber wir mussten erst reinkommen“, erkannte Tobi Lindner. Wir hatten die eine oder andere Chance, waren das bessere Team, aber vor dem Tor noch zu ungenau.“

Es folgte ein achtbares 0:2 gegen Titelverteidiger Calcio Leinfelden-Echterdingen (Verbandsliga Württemberg) und ein knappes 1:2 gegen den SV Waldhof Mannheim II (Verbandsliga Baden). „Da haben wir beide Male richtig gut und diszipliniert gespielt“, fand der Coach. Die Mannen vom Vogelherdle hatten gegen Calcio nach dem 0:1-Rückstand die dicke Chance zum Ausgleich. „Wenn Patrick Kalmbach mit zwei Kontakten gespielt und zu Alex Fellner querlegt hätte, dann hätte der sie ins leere Tor einschieben können.“ Auch gegen Waldhof II sah das stark aus. Leon Weinbrenner hätte die Führung markieren können, traf jedoch nur den Pfosten. Ausgerechnet im direkten Gegenzug fiel das ärgerliche und bittere 0:1.

Schließlich verloren die Gelb-Schwarzen dann noch mit 1:4 gegen den VfL Herrenberg (Bezirksliga Böblingen/Calw). „Das war ein Rückfall in alte Zeiten“, haderte Tobias Lindner. „Ein bisschen wie bei den Bambini, jeder ist irgendwo rumgelaufen oder nur hinter dem Ball her. Unser schlechtestes Spiel, aber wir wären sowieso auch mit einem Sieg nicht weitergekommen.“

Nach drei achtbaren Auftritten und einem weniger guten fällt die Bilanz des Übungsleiters dennoch positiv aus, auch angesichts der Tatsache, dass einige Kicker wie Steffen Hirth, Peter Steimle, Christoph Schmid und Robin Luithle („die hätten uns in der Halle sicherlich gutgetan“) gefehlt haben. „Es hat trotz des Ausscheidens richtig Spaß gemacht.“

 

Wir nahmen am 5. Januar mit einer Mannschaft teil beim Jettinger Aktiven Turnier.

Unsere Spiele:
SVA – SF Kayh 1:1 | Tor: Rouven Ludwig
SVA – SV Oberjesingen 5:2 | Tore: Dominic Stojcevic 2, Tim Öhler, Julian Metzger, Toni Bäder
SVA – Zrinski Calw 1:2 | Tor: Jannis Sachinidis
SVA – Spvgg Oberschwandorf 2:3 | Tore: Tim Öhler, Dominik Stojcevic
SVA – VfL Oberjettingen 2:2 | Tore: Tim Öhler, Dominik Stojcevic

Leider reichte es auch dor nicht in die Finalrunde einzuziehen.

Für den SVA waren am Ball: Michi Zeeb, Toni Bäder, Johannes Rott, Jannis Sachinidis, Ömer Bozkurt, Julian Metzger, Leon Weinbrenner, Rouven Ludwig, Tim Öhler und Dominik Stojcevic


Dezember 2023

Leider konnten wir uns beim Gäubote-Cup des VfL Herrenberg nicht für die Finalrunde qualifizieren!

Unsere Spiele:

SVA – VfL Herrenberg II 1:1 | Tor: Leon Weinbrenner
SVA – TV Nebringen 2:2 | Tore: Tim Oehler, Eigentor
SVA – VfL Nagold 1:5 | Tor: Julian Metzger
SVA – SV Affstätt 1:2 | Tore: Steffen Hirth, Tim Oehler
SVA – VfL Oberjettingen 1:5 | Tor: Julian Metzger

Für den SVA waren am Ball: Christian Dabbert, Oemer Bozkurt, Steffen Hirth, Tobias Lindner, Julian Metzger, Philipp Musch, Leon Weinbrenner, Tim Oehler, Emirkan Usta

Quelle: VfL Herrenberg

Autor: Peter Held | Konzept Sport